# Olorien – Wirken nach alten Büchern > Olorien ist ein ruhiges, deutschsprachiges Browserspiel aus dem Geisterarchiv. Als Hexe oder Druide lebst Du in einer Kate am Rand eines Dorfes an der Ostsee und hilfst den Menschen mit ihren Anliegen. Du legst Kerzen, Kräuter, Steine und Metalle in einen Kreis, und der Wirktisch deutet Dein Werk nach den alten Büchern. Jede Regel nennt ihre Quelle. ## Das Wichtigste - Adresse: https://olorien.de/ (Spiel: https://olorien.de/spiel/) - Sprache: Deutsch - Läuft im Browser auf Handy und Rechner, ohne Installation - Preis: kostenlos bis zum zweiten Rang (Barde oder Dorfhexe). Die Vollversion kostet einmalig 7,99 € und öffnet alle höheren Ränge und alles, was noch dazukommt. Kein Abo, keine Werbung, keine Käufe im Spiel. Bezahlt wird in der Kasse des Geisterarchivs: https://www.geisterarchiv.de/olorien.html - Konto: zum Ausprobieren nicht nötig (Gast). Ein kostenloses Konto mit E-Mail und Passwort sichert die Kate und ist für die Vollversion nötig. - Herausgeber: Geisterarchiv (https://www.geisterarchiv.de/) ## Worum es geht - Menschen aus dem Dorf klopfen an die Tür: der Müller, in dessen Kammer seit dem Tod des Vaters kalter Rauch hängt, oder eine Magd, die vom Knecht nebenan mehr erhofft als einen Gruß. Jedes Anliegen (Reinigung, Schutz, Ruhe, Liebe, Mut, Heimkehr und weitere) wird am Wirktisch gewirkt. - Der Tisch bewertet die Stimmigkeit eines Werks nach der Lehre der Entsprechungen: Planeten, Wochentage, Elemente, Mondphase. Er sagt, was fehlt, und woher die Regel stammt. - Dazu gehören ein Kräutergarten, ein Bach mit Quellwasser, ein Krämer, Streifzüge mit dem Raben Kolk, eine Werkbank, Feste im echten Jahreskreis (etwa Allerseelen) und ein Dorf mit Lebensgeschichten. - Zwei Kalender: Das Dorf feiert Allerseelen, Walpurgis, Johannis und die Rauhnächte, wie in Holstein überliefert. Ein irischer Schiffskoch bringt Samain und Beltane mit. Vier Fest-Missionen (ab dem zweiten Rang, also kostenlos) führen durch das Jahr. Das Spiel sagt ehrlich, was alt ist: Das Jahresrad mit acht Festen entstand in den 1950er Jahren, die Namen Litha und Mabon in den 1970ern. - Der echte Mond und die echten Wochentage zählen im Spiel. - Es gibt sieben Ränge, Sondermissionen und Geheimnisse, die sich über Wochen ziehen. ## Quellen, auf die sich das Spiel stützt - Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim, De occulta philosophia (1533) - Nicholas Culpeper, The English Physitian (1652) - Claudius Ptolemaios, Tetrabiblos - Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens (1927–1942) - Karl Müllenhoff, Sagen, Märchen und Lieder der Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg (1845) - Adolf Wuttke, Der deutsche Volksaberglaube der Gegenwart (1860, 3. Aufl. 1900) - Jacob Grimm, Deutsche Mythologie (1835) - Irische Sagen (Serglige Con Culainn, Echtra Nerai), Cormacs Glossar (um 900), Robert Burns, Halloween (1785) - Ronald Hutton, The Stations of the Sun (1996) - Luthers Bibelübersetzung - Was das Spiel selbst ergänzt (etwa die Zahlen der Wertung), ist im Spiel als Spielregel gekennzeichnet. ## Wichtig - Olorien ist Kulturgeschichte zum Erleben, keine Heilkunde und kein Ersatz für ärztlichen Rat. - Für alle, die Märchen, Kräuter, alte Bräuche und ruhige Spiele mögen. Vorwissen ist nicht nötig. ## Seiten - [Startseite mit Probe am Wirktisch und Fragen](https://olorien.de/) - [Das Spiel](https://olorien.de/spiel/) - [Impressum](https://olorien.de/impressum.html) - [Datenschutz](https://olorien.de/datenschutz.html)